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Dez 11 2017

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Rochade 6 lässt Punkte liegen

Rochade 6 mit unnötiger Niederlage

Anstatt als alleiniger Tabellenführer vom Auswärtsspiel in Nordwalde gegen die dortige Zweitvertretung zurückzukehren, rutschte die 6. Mannschaft des SC Rochade in der Bezirksklasse Steinfurt auf den 3. Tabellenplatz ab. Durch einen Sieg hätte sich das Team schon zu einem frühen Saisonzeitpunkt eine hervorragende Position im Kampf um die 2 Aufstiegsplätze gesichert, da Neuenkirchen 2 – eigentlich die „Übermannschaft“ der Liga -aufgrund von Aufstellungsproblemen überraschend Federn lassen musste. Doch am Ende musste das Rochadeteam nach einer völlig unnötigen 2,5:3,5 Niederlage am 3. Spieltag mit leeren Händen im Schneegestöber die Rückfahrt antreten.


Zunächst lief alles nach Plan. Nachwuchstalent David Li konnte am 4. Brett dem nominell klar überlegenen Gegner einen halben Punkt abtrotzen, wobei für die Emsdettener Zukunftshoffnung sogar zwischenzeitlich noch mehr drin war.

Dann remisierte auch Marco Reiche an Brett 3, als er in unübersichtlicher Lage seinem Gegner die Punkteteilung anbot, die dieser schließlich annahm. Mannschaftsführer Peter Ortmeier an Brett 2 brachte kurze Zeit später Rochade mit dem einzigen Emsdettener Tagessieg in Führung, nachdem er mit einer Taktik entscheidenden Materialgewinn erzielen konnte.
Zu diesem Zeitpunkt sah alles nach einem Sieg der Emsdettener aus, da am Spitzenbrett Christian Wienker nur zwei Züge vor dem Mattsieg stand und Gerhard Sieg an Brett 6 gleichzeitig zumindest ein Unentschieden holen würde.
Da tat es auch nicht besonders weh, dass Werner Remmes an Brett 5 nach anfänglicher Überlegenheit peu a peu ins Hintertreffen geriet und schließlich die Waffen strecken musste. Doch dann nahm das Unheil seinen Lauf. Christian Wienker übersah nicht nur das zweizügige Mattmotiv in haushoch überlegener Stellung, sondern manöverierte sich sogar in den nächsten Zügen in eine hoffnungslose Stellung.
Damit ging der volle Punkt an Nordwalde – ganz bitter für den Gast. Trotz aller Bemühungen und zähen Ringens gab es nämlich für Gerd Sieg dann keine Möglichkeit mehr, die totale Remisstellung in seiner Partie in einen Sieg zu verwandeln. Die Punkteteilung besiegelt somit die knappe Niederlage.

Trotz dieser Enttäuschung ist bezüglich der Aufstiegsfrage noch nichts entschieden, doch muss jetzt voraussichtlich das Team des Chess Clubs Rheine in einer der kommenden Runden besiegt werden, um noch oben mitzuspielen. Zweifelsohne eine schwere – wenn auch lösbare – Aufgabe

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